Sonne aus der Büchse

Dass ein bisschen Sonne dem Herzen gut tut, ist keine neue Erkenntnis. Warum man diesen „Genuss mit therapeutische Wirkung“ immer noch vom Wetter abhängig macht, ist unverständlich. Mancherorts bedeutet die Winterzeit sogar eine sechsmonatige Sonnenabstinenz! Um diesem Unrecht ein Ende zu bereiten, entwickelten wir eine Lösung Sonnenlicht zu tanken und aufzubewahren. Bei Bedarf kann dieses Sonnenlicht später zum Sonnenbaden wieder ausgeschüttet werden .

Zum Tanken haben wir an einem heiteren Tag eine alte Satellitenschüssel zur Sonne hin ausgerichtet. Im Brennpunkt wurde eine Büchse mit einem Deckel aus Spiegelglas, der in eine Richtung lichtdurchlässig ist, positioniert. Licht lässt sich physikalisch als Strom von Teilchen, Photonen, definieren. In der Büchse angekommen, werden die Phontonen durch eine Oberflächenschicht, dem Spiegel-Coating, unendlich reflektiert. Nach etwa einer Stunde sind so viele Photonen einfangen, dass sie sich zu einer Flüssigsonne verdichten.

Die abgefüllten Büchsen können für dunkle Zeiten aufbewahrt werden. Sogar der Charakter des eingefangen Lichts wird konserviert! So entsteht ein komplett neues Geschäftsfeld, der Vertrieb von Licht in unterschiedlichen Geschmacksarten:

  • Ostseestrand (herb & erfrischend)
  • Sonnenuntergang (unwiderstehlich romantisch)
  • Siesta (Mittagssonne für die Entspannung zwischendurch)
  • Karibik (die heiße XXL Urlaubspackung)
  • Death Valley (Vorsicht, extra Stark und intensiv)

Die Installation zum Sonne tanken lässt sich in wenigen Handgriffen zum Sonnenbad umfunktionieren. Wird eine Büchse geöffnet, fängt die Flüssigsonne an zu verdampfen und eine Photonenstrom wird freigesetzt. Das Licht wird in der Satellitenschüssel reflektiert und wirkt so wie eine natürliche Sonne.

Darüber hinaus wirkt sich das Ganze positiv auf die ökonomischen Perspektiven Afrikanischer Länder aus und leistet die Flüssigsonne einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakatastrophe.

Das, lieber Billy the Kid, wird dein Herz sicherlich schneller schlagen lassen!

Die Quatschtronauten.

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