Flop-Management

„Hier, das hast du davon!“, ruft Krullestaart verärgert.

„Was, wovon?“

„Kaum hat man IT-nationalisiert, fangen die Mitarbeiter in weit weg gelegenen Standorten an selbst herumzudoktern. Schau dir das mal an: der niederländische Verkaufsleiter hat versucht sich mit digitalem „Tenenkaas“ unsterblich zu machen…

Weißt du was das bedeutet, Tenenkaas? Zehenkäse! Der stinkt furchtbar und er hat eigentlich nichts mit echtem Käse zu tun!“

„Hmmm… wer weiß… vielleicht können wir so den schwer umkämpften Markt der Fuß- Fetischisten erobern“, überlegt Snorrebaard.

„Was? Bist du verrückt geworden! Du meinst, wir sollen diese Unfug zulassen?“

„Ja genau.“

„Das ist nicht dein Ernst!“

„Doch. Ich war vor einiger Zeit auf einem Führungsseminar zum Thema Flop-Management. Pass auf, ich zeige dir mal die Unterlagen…“

Dieser holländische Verkäufer ist ein typischer Flop Manager. Ein bisschen chaotisch, aber sehr kreativ. Solange nicht alle unsere Verkaufsleiter so sind, ist das gar nicht so schlimm.“

„Aber die italienische und französiche Sales Managers fangen plötzlich auch an zu spinnen.“, wirft Krullestaart ein.

„Tja, dann müssen wir den Holländer halt befördern. Lass uns mal unseren Organisationsbaum anschauen…“

„Die R&D-Knospe ist gerade dabei sich zu öffnen.“

„Nah also!“ sagt Snorrebaard. „Wir machen ihn zum Director Research and Development!”

„Aaaah… riecht der gut!“

Die Quatschtronauten.

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