Kolibrin

Vor kurzem wurden die Ergebnisse einer internationalen Studie, wobei tausenden Vögel nach ihre  Gemütszustand befragt worden sind, veröffentlicht. Dem Bericht nach sind Kolibris eindeutig die glücklichsten Vögel.

Warum? Der extreme Unterschied zu anderen Vogelarten lässt sich durch Faktoren wie  Nahrungsverfügbarkeit oder Nestwärme alleine nicht erklären. Um die Ursachen zu erforschen, haben wir  im Labor die äußeren Reize, wie ein Kolibri ihnen typischerweise bei der Nahrungssuche ausgesetzt ist, simuliert.

Die Auswirkungen von 40Hz Schwingungen auf das Trinken von Holunder-Limonade und das Betrachten bunter Bilder, hat alle unseren Erwartungen übertroffen. Schlagartig schossen uns die Farben wie Feuerwerk entgegen, während im Kopf ein honigsüßer Film ablief. Kein Wunder, dass, so bald das Schleuderprogramm beendet war, wir der Versuchung kaum widerstehen konnten das Experiment zu wiederholen. Es war, als ständen wir unter Drogen….

Eine Blutuntersuchung bestätigte diese Vermutung. Den Sinnesreizen, denen Kolibris durchgehend ausgesetzt sind, führt zu der Ausschüttung von einem bisher ungekannten Neurotransmitter, dessen  chemische Zusammenstellung Dopamin sehr ähnlich ist. Wir haben ihn „Kolibrin“ getauft.

Wir plädieren: das Sprichwort „Schmetterlingen im Bauch“ sollte in „Kolibris im Hirn“ umgetauft werden.

Die Quatschtronauten

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