Neuer Weltrekord beim Berlin Marathon

Gerade hat es sich Snorrebaard mit einem kalten Bierchen in der warmen Herbstsonne gemütlich macht, da kommt Krullestaart von seinem Lauftraining zurück. Snorrebaard sieht auf Anhieb, dass etwas mit seinem Freund nicht stimmt. Er ist komplett grün angelaufen.

„Schnell, setzt dich! Hast du dich übernommen?“ fragt er besorgt.

Krullestaart winkt ab. „Keine Panik. Alles in Ordnung!“

„Aber schau doch mal: Du hast eine ganz ungesunde Farbe!“

„Nein, das ist ganz normal,“ sagt Krullestaart munter. “Dieses Grün ist keine gewöhnliche Farbe: es ist Chlorophyll, gewonnen aus Blattgrün. Ich habe es mir unter die Haut tätowieren lassen.“

Snorrebaard starrt seinen Freund entgeistert an. „Du hast dich komplett grün tätowieren lassen?“

Krullestaart nickt. „Hast du schon mal was von Photosynthese gehört?

Ohne auf eine Antwort seines Freundes zu warten doziert er weiter „Wenn die Sonne scheint, dann verwandelt das Blattgrün unter meiner Haut das Kohlendioxid im Blut direkt in neuen Sauerstoff und Zucker!“

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„Und wozu soll das gut sein?“ will Snorrebaard wissen.

„Na, das ist doch wohl klar!“ ruft Krullestaart völlig euphorisch „So kann ich meine sportlichen Leistungen um ein Vielfaches steigern!“.

Verschwörerisch fügt er hinzu: „Nächste Woche ist der Berlin Marathon. Du wirst sehen, wenn den anderen Läufern die Puste ausgeht, werde ich leichtfüssig ins Ziel rasen! Ich werde mit einer Rekordzeit von weniger als vier Stunden gewinnen.“

„Aber ist das denn kein Betrug?“ fragt Snorrebaard.

Krullestaart schüttelt lächelnd den Kopf. „Blattgrün und Sonnenlicht stehen noch nicht auf der Liste der verbotenen Doping Substanzen“

„Dann hoffen wir nur, dass der Altweibersommer noch ein bisschen anhält!“

Die Quatschtronauten.

 

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