Werbung IST Rocket Science

„Jetzt haben wir einen potenziellen Bestseller und jede Menge Startkapital… aber wie lenken wir bloß die Aufmerksamkeit der Kunden auf unser Geschäft ?“, seufzt Krullestaart.
„In der realen Welt ist praktisch jede Mauer bereits plakatiert, Magazine sind kaum von Werbeflyer zu unterscheiden und im Cyberspace muss man ständig in Deckung gehen, um nicht von Guerilla-Marketeers erschossen zu werden. Nur auf dem Mond hat man noch seine Ruhe.“

„Aber das ist es doch!“, ruft Snorrebaard begeistert. „Der Mond! Stell dir mal vor, man guckt abends zum Himmel und sieht wie der Mann im Mond unser Produkt empfiehlt! Wir müssen also nur kurz zum Mond hin und zurück um dort eine riesige Fahne in den Boden zu stecken.“

„Nur gut, dass ich vor kurzem eine neue Technik erfunden habe, um Schwerlasten ins All zu befördern. Schau mal, statt eine normal Rakete in den Luftraum zu schießen, nutzen wir die Energie aus dem Erdinneren!“

„Seismologische Auswertungen haben gezeigt, dass unter einem gewissen Eyjafjalla-Gletscher genau die richtigen Bedingungen für unser Experiment herrschen. Dank Gletscher-Wasserdampf soll die treibende Kraft bei einer Eruption besonders stark sein. Wir werden dann hoch genug ins All geschleudert und können so der Erdanziehungskraft entfliehen.“

„Also,… Pack deine Koffer Snorrebaard. In wenigen Stunden startet das letzte Flugzeug nach Reykjavik!“

Die Quatschtronauten.

Nachtrag der Redaktion:

Seither habe ich in meine mentale Inbox keine Nachrichten mehr von den Quatschtronauten empfangen. Es wird aber gemutmaßt, dass das auffällige Projektil rechts oben auf diesem Foto, das von einem militärischen Aufklärungsflugzeug aufgenommen wurde, mit ihrem Verschwinden in Verbindung gebracht werden kann.

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